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Die Alternative Nervenschmerzen Therapie

Nervenschmerzen entstehen nicht peripher an z.B. der Haut oder inneren Organen, sondern kommen durch Verletzung der Nerven selbst zustande.

Die Äthiologie ist vielfältig, neben toxischen Ursachen (Alkohol, Medikamente) sind Traumata, Zosterneuralgie und Stoffwechselerkrankungen (Diabetes mellitus) häufig. Als Folge der Reizung feuern die Nervenzellen vermehrt Impulse, auch spontane Entladungen sind möglich.

Diese werden dann ohne organische Ursache als Schmerz interpretiert. Auch eine Empfindlichkeitssteigerung in den Innervationsgebieten ist typisch.

So werden leichte Reize, zum Beispiel leichter Druck auf die Haut, als Schmerz empfunden (Allodynie). Therapeutisch schwierig ist, dass die Nerven sich an die Mehrarbeit anpassen. So bilden sie vermehrt Ionenkanäle aus, an welche sich die Botenstoffe des Körpers (Neurotransmitter) binden und die Schmerzweiterleitung vermitteln. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, da sich nun die Schmerzwahrnehmung weiter verstärkt und entsprechend der Körper erneut reagiert.

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Daher ist eine ausreichend wirksame und starke Therapie unerlässlich, um die Spirale zu unterbrechen und entsprechend eine Chronifizierung zu verhindern. Leider ist meist nur ein Fortschreiten der Erkrankung sowie ein Lindern der Beschwerden zu erreichen. Eine vollständige Heilung ist selten.

Auch sind die Fortschritte unter einer Behandlung nur langsam zu erreichen, was die Geduld der Betroffenen fordert. Die schleichenden Erfolge erklären sich dadurch, dass die aufgerüsteten Ionenkanäle und andere Anpassungsvorgänge erst rückgängig gemacht werden müssen und der zu Grunde liegende Nervenschaden in der Regel irreversibel ist.

Typischerweise werden zur medikamentösen Behandlung Wirkstoffe gegen Epilepsie (vor allem Carbamazepin) oder gegen Depressionen eingesetzt. Nur bei sehr schmerzhaften Polyneuropathien finden Opioide einen Weg in die Behandlungspfade. Ansonsten muss von den üblichen Schmerzmitteln abgesehen werden, da diese kein ausreichendes Wirkprofil aufweisen.

Es empfiehlt sich, Wirkstoffe zu kombinieren und individuell die Therapie zu optimieren. Ergänzend sollten physikalische und psychiatrische Therapien eingesetzt werden. Lokalanästhetische Pflaster (z.B. mit Capsaicin) oder eine TENS-Therapie wird ebenfalls mit Erfolg durchgeführt.

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